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Armenhaus/Cholera-Museum Wullersdorf

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Adresse
Abt-Karl-Straße 19
2041 Wullersdorf

Info-Telefon
02951 8660
02951 8203 (Hr. Thürr, Ortsführungen)
0676 3875800 (Fr. Dick)

E-Mail
armenhaus@wullersdorf.at


Objektbestand
Ausstellung ?Armut und Cholera im Weinviertel?; Geschichte der sozialen Versorgung und des Umgangs mit Seuchen im Weinviertel am Beispiel des Wullersdorfer Armenhauses; Cholera-Dokumentation; Armenhaus-Archiv.

Zum Gebäude:
1762 wurde das Haus von den Wullersdorfer Bürgern erbaut. Der Abt des Stiftes Melk (als Herr der Herrschaft Wullersdorf) gab dazu seine Erlaubnis und materielle Unterstützung. Gedacht als Unterbringungsstätte für nicht mehr arbeitsfähige Dienstboten der Herrschaft und für die Marktarmen wurde es (um 1900) zum Bezirks-, Armen- und Altenheim.
Davor, im Zuge der Cholera-Epidemie 1836, war das "Armenhaus" in ein Cholera-Spital umfunktioniert und man richtete 21 Krankenbetten ein. Innerhalb von 90 Tagen fielen 102 Menschen der Cholera zum Opfer.
Nach dem Ende der Cholera bekam das Haus wieder seine frühere Funktion als Armenhaus zurück, welches es bis 2011 innehatte.
Da es sehr baufällig war, nahm sich der "Choleraspital-Förderverein" unter der Leitung von Geschichtsvereinsobmann Johann Six der Renovierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes an, mit fachgerechter Unterstützung von Johannes Baum.

Öffnungszeiten
ganzjährig nV (telefonisch)

Besucherinformationen
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Eintrittspreise
Freie Spende

Gastronomie
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Ausflugsempfehlung
Bauernmuseum Kalladorf, Kreisgraben Immendorf, "Ausstellungshaus", Erzherzog Fertinant-Keller mit "Ziegelmuseum", "mittelalterliche Fluchtanlagen", Prandtauer-Kirche, Barcker Melkerhof

Verkehrsinformationen
öffentlich : Bahnhof Hetzmannsdorf-Wullersdorf,ca. 15 Minuten Fußweg bis zum Museum
PKW : Parkplätze vorhanden

Hintergrundinformationen
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Rechtsträger
Marktgemeinde Wullersdorf, 2041 Wullersdorf, Bahnstraße 255, Tel.: 02951 8433, Fax: 02951 8272, Mail: gemeinde@wullersdorf.at

Museumsverein
Wullersdorfer Geschichts-Verein, ZVR-Zahl: 539906567

Sammlungsgeschichte
Am 25. August 2012, genau am 250. Jubiläumstag der Grundsteinlegung wurde es durch Altabt P. Dr. Burkhard Ellegast OSB aus dem Stift Melk seiner neuen Bestimmung übergeben (Museum).

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