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Museum Horn

 
Logo
Adresse
Wiener Straße 4
3580 Horn

Info-Telefon
02982 2372 1

E-Mail
museum.horn@aon.at

Web
www.hoebarthmuseum.atwww.facebook.com/museumhorn


Objektbestand
25 Räume, 2 Hallen, 3 Scheunenhallen, ca. 23.000 Objekte;
Horner Kristallgwölb: Mineralien des Waldviertels aus museumseigenen Sammlungen Amand Körner und Albert Prayer;
Höbarthmuseum - 6 Räume Urgeschichte: Älteste von Menschenhand geschaffene Werkzeuge - Faustkeil aus Horn, Schaber aus Schönberg, Klinge aus Kamegg; jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Funde: Frauenkröte von Maissau, Mondidol, Idole (Tonfiguren z. B. Venus von Eggendorf - Museumslogo), Mammutstoßzahn aus Großweikersdorf, Töpferofen und Grabbeigaben aus Baierdorf - Schwerter, Armreifen, Messer,Nadeln, Grabbeigaben aus Maiersch - 2 Gefäße mit tanzenden Frauen, rekonstruiertes Grab, kleiner Bronzehund aus Horn, Bronzegussformen aus Oberravelsbach und 37 Bronzebarrenringe vom Königsberg bei Roggendorf);
Antikensammlung Arthur Nowak: Vasen, Marmorköpfchen und Terrakotten aus dem Mittelmeerraum;
Geschichte der Stadt und Region Horn: Siedlungsgeschichte und Stadtentwicklung mit Modellen, Karten und Fotos, Stadtrichterschwert, Urkunden, Schützenscheiben, Gewehre, Münzfunde;
Volkskunde und Volkskunst: bäuerlicher Hausrat, Möbel, Bauernkästen, Truhen, Keramik, Hinterglasbilder; gotische Figuren (Theraser Madonna aus dem 14. Jh.), Textil, Kleidung, Spitze, Klöppeln, Tracht, Radhauben;
Reformation und Gegenreformation in ehemaliger Bürgerspitalskapelle: Devotionalien, Reliquie des Hl. Leopold;
Graseldokumentation und Graselspiele im Stadtturm: über den 1790 in Mähren geborenen und 1818 in Wien hingerichteten "Räuberhauptmann" Johann Georg Grasel;
Madermuseum in Scheunenhalle: 700 historische landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, z. B. Holzpflüge des 18. Jh, Dampflokomobil, stationärer Benzinmotor, Traktoren, Lanz Bulldog, Mähdrescher (20. Jh.);
Ansichtskartensammlung von Erich Rabl: 75.000 Stück;
Museumsbibliothek im ersten Stock des Horner Museumsquartiers, 14 m langer Bibliotheksgang und zwei Räume, ca. 8000 Bände;

Öffnungszeiten
April-Mitte Nov: Di-So 10-16 Uhr

Besucherinformationen
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Besucherservice
Führungen und Museumspädagogik nach Vereinbarung. Audiovisuelle Medien: Videos bei Sonderausstellungen.

Eintrittspreise
Erwachsene EUR 4,00
Ermäßigungen: Gruppen (ab 10 Pers.) EUR 3,00/Pers.
Senioren EUR 3,00
Schüler und Studenten EUR 2,00
Schülergruppen (ab 10 Pers.) EUR 1,00/Pers.
Mammutpass für Kinder und Jugendliche EUR 1,00 (ganzjährig freier Eintritt)
Familienkarte EUR 6,00
NÖ-Card (unbeschränkter Eintritt)

Museums-Shop
Mineralien aus dem Waldviertel, Junior- und Ozeanforscher-Sets, Prähistorische Haifischzähne, Schmuck, Ansichtskarten, Bilder;
Literatur: Horner Stadt- und Museumsschriften, Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, Heimatkundliche Literatur aus dem Waldviertel;

Gastronomie
Gasthöfe und Cafes im Ort

Ausflugsempfehlung
Stift Altenburg, Schloss Greillenstein, Ruine Schauenstein, Maria Dreieichen, Cholerafriedhof Dreieichen, Schloss Rosenburg, Amethystwelt Maissau, Gallien

Regionalverbund
NÖ Card
Verkehrsinformationen
öffentlich : Bahn, Bus
PKW : Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Museums: beim Restaurant Arian im Taffatal und Hamerlingstraße an der Stadtmauer

Fremdsprachen
Englisch nach Voranmeldung

Hintergrundinformationen
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Rechtsträger
Stadtgemeinde Horn, Rathausplatz 4, 3580 Horn, Tel.: 02982 2656, Fax: 02982 2656-20

Museumsverein
Museumsverein in Horn, ZVR-Zahl: 367518813

Sammlungsgeschichte
Horner Museumsquartier:

Höbarthmuseum: Am 30. August 1930 wurde die Gründungsversammlung des Museumsvereines Horn abgehalten. Ende Oktober 1930 überließ der in Reinprechtspölla geborene Postbeamte und Heimatforscher Josef Höbarth (1891-1952) seine bedeutenden urgeschichtlichen Funde, sowie seine volkskundlichen Sammelstücke dem Museumsverein. Die Eröffnung des Museums erfolgte im Dezember 1930. Die Museumsbestände wurden ständig erweitert (Einrichtung der Grasel-Sammlung 1932). Nach dem Krieg wurde der Museumsbetrieb 1949 wieder aufgenommen. 1953 wurde das "Höbarth-Gedächtniszimmer" eingerichtet. 1964 übersiedelte das Museum in das renovierte Bürgerspitalsgebäude und am 30. April 1973 wurde es eröffnet. Ab diesem Zeitpunkt erfolgte eine kontinuierliche Vervollständigung der Sammlung (z. B. Ausgestaltung der Abteilungen Volkskunst, Stadtgeschichte). Seit 1973 gibt es regelmäßige Sonderausstellungen.

Sammlung Nowak: Arthur Nowak wurde 1854 in Troppau/Opava (Tschechien) geboren, besuchte die Militärakademie in Wiener Neustadt bis 1873 und beendete seine Offizierslaufbahn 1912 in Cattaro/Kotor (Montenegro). 1919 zog Arthur Nowak mit seiner Frau Percyvalia nach Horn, wo er bis zu seinem Tod 1932 eine große Villa bewohnte. Die Witwe schenkte 1935 dem Museum die kostbare Sammlung. Die Objekte stammen aus dem kleinasiatischen Raum, Zypern, Griechenland, Dalmatien und Bosnien-Herzegowina sowie aus dem römisch-italienischen Gebiet.

Madermuseum: Ernst Mader (1892-1979), Landwirt aus Breiteneich, begann ab 1961 mit dem Aufbau einer Privatsammlung, die bäuerliche Geräte und Hausrat beinhaltete. 1975 schenkte er seine Sammlungen der Stadt Horn unter der Bedingung, daß sie als agrartechnisches Museum im Rahmen der Museen der Stadt Horn aufgestellt würden. Das "Landwirtschaftliche Museum Ernst Mader der Stadt Horn" wurde am 22. Oktober 1983 eröffnet. Ein Ausbau des Museums wurde 1987 vorgenommen. Derzeit in Umgestaltung mit agrarhistorischen Schwerpunkt und dem Verhältnis von Mensch, Technik und Boden.

Ansichtskartensammlung: 75.000 Stück wurden 1998 von Erich Rabl übergeben.

Die Neuaufstellung der urgeschichtlichen Schausammlung ist mit der Fertigstellung der Eisenzeit (Eröffnung am 1.4.2016) abgeschlossen.

Die ?Waldviertel-Bibliothek in den Museen der Stadt Horn? entstand 1990 durch die Zusammenlegung der Bibliothek des Museumsvereins in Horn und der Bibliothek des Waldviertler Heimatbundes (WHB). Die Anfänge der Bibliothek des Museumsvereins gehen auf den Museumsgründer Josef Höbarth in der 1930er Jahren zurück, den Grundstein der WHB-Bibliothek legte der Bibliothekar und WHB-Präsident Walter Pongratz, der seine umfangreiche Waldviertel-Bibliothek testamentarisch dem WHB übertrug. Schwerpunkte des Bestandes sind Orte der Region, das gesamte Waldviertel sowie Niederösterreich, österreichische und allgemeine Geschichte, Naturwissenschaften, Kunstgeschichte und Volkskunde. Im Jahr 2000 schlossen der WHB und der Museumsverein in Horn mit der Stadtgemeinde Horn eine Vereinbarung, dass beiden Vereinen für die Waldviertel-Bibliothek Räume im Museumsbereich für 50 Jahre zur Verfügung gestellt werden. Die Waldviertel-Bibliothek befindet sich seit dem Umbau im Zuge der NÖ Landesausstellung 2009 im ersten Stock des Horner Museumsquartiers.

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