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Zeitbrücke-Museum Gars

Adresse
Kollergasse 155
3571 Gars am Kamp

Info-Telefon
0650 5200525 (Museum)

E-Mail
info@zeitbruecke.at

Web
www.zeitbruecke.atwww.gars.at


Objektbestand
Ca. 300 Objekte: Ortsgeschichte mit der Dauerausstellung "Handwerk - Zunft - Sommerfrische in Gars"; Geschichte der Burg Gars und der Babenberger; "Archäologie im Garser Raum"; Franz von Suppè-Gedenkstätte; Handelsmuseum mit der Dauerausstellung "Handel im Wandel"; Möbel, Textilien, Gemälde, Hausrat, Werkzeug, Waffen, Geräte, Fotografie, Plakate, Notenhefte, Drucke, Dokumente, Zahlungsmittel, Weltkriege und Wiederaufbau, Global Village; historische Schulklasse um 1900 und Garser Schulgeschichte.

Öffnungszeiten
Mitte April-5.Dez: Sa/So/Fei 10-12 u. 14-17 Uhr; Gruppen nVA
ACHTUNG: Aufgrund von Corona können sich die Öffnungszeiten geändert haben. Bitte fragen Sie nach!

Besucherinformationen
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Besucherservice
Führungen nach Voranmeldung, auch Busgruppen
Audiovisuelle Medien: Videovorführung, Powerpoint-Präsentationen
Rätselrallyes für Kinder
Vermittlung von Exkursionen zu Burg Gars, Gertrudskirche und Grabungen auf dem Schanzberg

Eintrittspreise
Erwachsene EUR 4,00
Familie (2 Erw + Kinder) EUR 7,00
Senioren (ab 60 Jahre) EUR 3,00
Schüler (6-18 Jahre), Studenten EUR 2,00
Schülergruppen (ab 10 Pers.) ohne Führung EUR 1,00/Pers.
Mit Führung (ab 15 Pers.) EUR 3,00/Pers.
Gruppen Erwachsene (ab 5 Pers.) ohne Führung EUR 3,00
Mit Führung (ab 10 Pers.) EUR 5,00
NÖ-Card (unbeschränkter Eintritt)

Museums-Shop
Verkaufsartikel vorhanden: Bücher, Ausstellungskataloge, Souvenirs

Gastronomie
Gastronomie im Ort

Ausflugsempfehlung
Ausgrabung Schanzberg in Thunau (Rekonstruktion eines slawischen Wehrbaus, Steinkirche), Burgen des Kamptals, Burg Gars und Gertrudskirche, Schloss Buchberg im Rahmen von Symposien, Kunst in der Natur am Wachtberg ? jährliche Sommersymposien und Sonderveranstaltungen
und weitere Erlebnispunkte des Kulturpark Kamptals.

Regionalverbund
NÖ Card
Verkehrsinformationen
öffentlich : ÖBB-Haltestelle Gars Thunau, Bus Haltestelle Hauptplatz
PKW : Parkplätze in der Nähe des Museums

Fremdsprachen
Fremdsprachen nach Vereinbarung
Informationen in Englisch und Tschechisch

Hintergrundinformationen
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Rechtsträger
Marktgemeinde Gars am Kamp, 3571 Gars am Kamp, Hauptplatz 82, Tel/Fax: 022985 2225 0

Museumsverein
Museumsverein Zeitbrücke Gars am Kamp, ZVR-Zahl: 957594873

Sammlungsgeschichte
Im März 2002 erfolgte offiziell der Zusammenschluss des Heimatmuseums, der Franz von Suppè-Gedenkstätte, des Handelsmuseums und der ehemaligen Grabungsdokumentation unter dem Namen Zeitbrücke-Museum.
Schon 1898 bestand im Rathaus in Gars ein kleines Lokalmuseum (u.a. Zunftgegenstände, Ölbilder, Dokumente). Nach dem Tode des Komponisten Franz von Suppè (1819-1895, Begründer der Wiener Operette, 1860 "Das Pensionat", 1879 "Boccaccio") ließ seine Gattin Sofie in Gars das Suppè-Museum 1902 errichten. Widrige Umstände verhinderten, dass die komplette Sammlung in Gars blieb, nur einige Objekte kamen ins Lokalmuseum. Die Ausstellungstätigkeit des Lokalmuseums war immer wieder unterbrochen, 1949 konnte aber eine Ausstellung im Rathaus präsentiert werden.
Auf Initiative von OSR Prof. Hans Heppenheimer wurde 1971 die Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit des Museums wieder in Angriff genommen. Es war sein Verdienst, dass auch Möbelstücke aus dem ehemaligen Besitz des Komponisten angekauft werden konnten. 1972 konnten die Neuerwerbungen und die Objekte aus dem Lokalmuseum in dem ehemaligen Landsitz Suppès (Kremserstraße 40) untergebracht werden. Die Ausstellung des Heimatmuseums kam ins "Tauchnerhaus" Hauptplatz 4, das Depot blieb weiterhin im Rathaus. 1974 wurden das Heimatmuseum und die Franz von Suppè-Gedenkstätte eröffnet und der Museumsverein Gars am Kamp gegründet. 1979 erfolgte die Umsiedlung des Heimatmuseums in die ehemalige alte Hauptschule Kollergasse 155 (erster Stock). In der gegenüberliegenden leerstehenden ehemaligen Volksschule konnte 1979 die Grabungsdokumentation "5000 Jahre Siedlung in Thunau, Marktgemeinde Gars am Kamp" mit Funden der seit 1965 laufenden Ausgrabung auf der Holzwiese und dem Schanzberg von Herrn Univ. Prof. Dr. Herwig Friesinger eröffnet werden. 1980 erfolgte die offizielle Eröffnung des Heimatmuseums in der Kollergasse. 1985 wurde anlässlich des 400-jährigen Handels- und 250-jährigen Firmenjubiläums des Handelshauses Kiennast die Ausstellung "Handel im Wandel" in der Firma Kiennast aufgestellt. Um sie weiterhin der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde das "1. Österreichische Handelsmuseum" im Rathaus eingerichtet und 1989 eröffnet. Unter Obmann Mag. Anton Ehrenberger gab es jährliche Sonderausstellungen im Heimatmuseum. Das Handelsmuseum, die Suppè-Gedenkstätte und die Grabungsdokumentation wurden laufend betreut. Doch 1990 wurde die Grabungsdokumentation geschlossen, für die Suppè-Gedenkstätte musste ein neuer Platz gesucht werden. 1995 konnte die Suppè-Gedenkstätte im Erdgeschoß des Rathauses anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten wieder eröffnet werden. Aus Platzgründen blieben aber viele Objekte im Depot.
Unter Obfrau Mmag. Dr. Ingrid Scherney fand 2002 die Übersiedlung der Suppè-Gedenkstätte ins Zeitbrücke-Museum (Kollergasse) statt. 2002 wurde das Zeitbrücke-Museum mit dem ICOM Museumssiegel ausgezeichnet. 2006 übersiedelte das Handelsmuseum ins Zeitbrücke-Museum. Die Dauerausstellung "Archäologie im Garser Raum ? 30.000 Jahre Siedlungsschwerpunkt" wurde am 23. April 2010 eröffnet. Darin werden die von Univ. Prof. Dr. Herwig Friesinger (Grabungsleiter 1965-1992) und Univ. Prof. Dr. Erik Szameit (Grabungsleiter seit 1993) gemachten Funde hier vor Ort ausgestellt. Ergänzt wurde diese Präsentation durch die Grabungsdokumentation zur Talsiedlung in der hinteren Thunau (Grabungsleiter: Mag. Martin Obenaus).
2013 wurde eine historische Schulklasse eingerichtet, ergänzt durch die Darstellung der Garser Schulgeschichte. Parallel zu den historischen Sonderausstellungen finden auch jährlich Präsentationen zur zeitgenössischen bildenden Kunst statt.

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