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Stadtmuseum Klosterneuburg

 
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Adresse
Kardinal-Piffl-Platz 8
3400 Klosterneuburg

Info-Telefon
02243 444393
02243 444299

E-Mail
stadtmuseum@klosterneuburg.at

Web
stadtmuseum.klosterneuburg.atwww.facebook.com/stadtmuseumklbg


Objektbestand
7 Räume, 737,57 m², ca. 100 Objekte ausgestellt: Objekte zur Geschichte der Stadt Klosterneuburg und ihrer Umgebung (beginnend mit Mammutzähnen); eine stetig im Wachsen begriffene Kunstsammlung (Schwerpunkt: Klosterneuburger Künstler und Klosterneuburger Ansichten); zahlreiche volkskundliche Objekte.
Dauerausstellung "Es war einmal..." - Das Werden der Stadt Klosterneuburg.

Öffnungszeiten
Feb-April: So 14-18 Uhr; Juli-Dez. Sa 14-18 Uhr, So/Fei 10-18 Uhr
ACHTUNG: Aufgrund von Corona können sich die Öffnungszeiten geändert haben. Bitte fragen Sie nach!

Besucherinformationen
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Besucherservice
Öffentliche Führungen zu angegebenen Terminen (keine Anmeldung nötig).
Gruppenführungen nach telefonischer Vereinbarung:
Für Erwachsene (ab 10 Pers.), Individuell auf das Alter abgestimmte Führungen für Schulklassen.
Für Kinder werden einige Spielstationen - sowie ein Museumsquiz, dessen richtige Lösung belohnt wird, angeboten.
Bis auf den MA Weinkeller ist das gesamte Museum barrierefrei zugänglich.

Vermittlungsangebot vorhanden
Eintrittspreise
Erwachsene EUR 3,50
Ermäßigt EUR 2,50
Führungsbeitrag/Pers. EUR 1,00
Kombikarten EUR 6,00 bzw. EUR 4,00
Kinder (bis 6 Jahre) freier Eintritt

Museums-Shop
Verkaufsartikel vorhanden: Künstlerpostkarten, Poster und Publikationen des Stadtmuseums und Stadtarchivs. Zur neuen Dauerausstellung "Es war einmal..." - Das Werden der Stadt Klosterneuburg: T-Shirt und Buttons mit dem Museumsmaskottchen Max Historicus.

Gastronomie
Gastronomie in der Nähe: Restaurant Stiftskeller (Tel.: 02243 411610); Sabrina?s ? sweet meet eat (Tel.: 02243 28587); mehrere Cafes in der näheren Umgebung.

Ausflugsempfehlung
Chorherrenstift Klosterneuburg (Auskünfte Tel.: 02243 411), Stiftsmuseum, Universalmuseum Kierling und Museum Gugging

Regionalverbund
Klosterneuburger Museen

Verkehrsinformationen
öffentlich : ÖBB- und Bus-Haltestellen Klosterneuburg-BH Kierling; Stadtbus 1 und 2: Haltestelle Rathausplatz, Stadtbus 3: Haltestelle Kardinal-Piffl-Platz, S-Bahn S40 bis Bahnhof Klosterneuburg-Kierling; Bus 400 bis Niedermarkt
PKW : Parkplätze vorhanden (beim Museum)

Fremdsprachen
Dauerausstellung: Übersetzungen in englischer Sprache.

Hintergrundinformationen
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Rechtsträger
Stadtgemeinde Klosterneuburg, 3400 Klosterneuburg, Rathausplatz 1, Tel.: 02243 444-225

Museumsverein
Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Klosterneuburg, ZVR-Zahl: 089039539

Sammlungsgeschichte
Schon für das Jahr 1895 sind Bemühungen für die Errichtung eines städtischen Museums belegt. Aber erst 1931 wurde die ursprüngliche Sammlung auf Initiative des städtischen Oberbaurates Hans Huber einem breiten Publikum in den Räumlichkeiten der Städtischen Sparkasse zugänglich gemacht. 1940 wurden die Räume des heutigen Stadtarchivs in der Leopoldstraße 3 als Museum adaptiert. Im Zuge der Eingemeindung nach Wien im Oktober 1938 wurde die Sammlung 1942 geschlossen und ins Historische Museum der Stadt Wien ausgelagert. Große Teile der Bestände wurden erst nach Jahren der Verhandlung dem Stadtmuseum/-archiv Klosterneuburg retourniert. Erst am 3. November 1974 wurde das Museum nach langwierigen Vorbereitungen von Dr. Max Wellner, sowie unter der ehrenamtlichen Leitung von Prof. Dir. Elisabeth Wellner in der Rostockvilla wieder eröffnet. Der unerwartete Tod von Dir. Wellner im Jahr 1990 führte zur neuerlichen Schließung des Museums. Im Oktober 1992 beschloss der Gemeinderat die Liegenschaft Kardinal-Piffl-Platz 8 vom Land Niederösterreich anzukaufen, um dort ein den heutigen Standards entsprechendes Archiv zu errichten. Bei vorbeugenden archäologischen Grabungsarbeiten der Abteilung für Bodendenkmale unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. J.-W. Neugebauer vor Errichtung des Neubaus wurde ein bislang unbekannter Ausläufer des römischen Lagerdorfes mit Hausgrundrissen, Kelleranlagen und Brunnenschächten mit mannigfaltigen Bronze- und Tongeschirren aus den ersten drei nachchristlichen Jahrhunderten freigelegt. Höhepunkt bildete aber die Entdeckung eines mittelalterlichen Weinlesehofkomplexes, der sich als der Weinlesehof des Dom- und Hochstiftes Passau identifizieren ließ. Als weitere Sensation galt der Fund von 1.238 figural verzierten und glasierten Bodenfliesen (14. Jh.) aus der ehemaligen Kapelle des Lesehofs, welche in ihrer Anzahl und ihrem guten Erhaltungszustand im europäischen Raum einzigartig sind.
Diese wurden, ebenso wie der mittelalterliche Weinkeller vorbildlich in den Neubau integriert, der zwischenzeitlich vom Archiv in Museumsräumlichkeiten mit dazugehörigen Depots umgeplant worden war. Am 18. Juni 1998 wurde das Stadtmuseum Klosterneuburg nach nur 18-monatiger Bauzeit im neuen "Kulturzentrum Steinhäusl" eröffnet. Im September 2008 wurde die endgültige Dauerausstellung "Es war einmal..." - Das Werden der Stadt Klosterneuburg eröffnet. Ein Anliegen war die Ausstellung vor allem für junge Gäste interessant zu gestalten. In Zusammenarbeit mit der Anton-Bruckner-Schule entstanden zweiteilige Texttafeln (der obere Bereich für die älteren, der untere für die jüngeren Gäste) und das Museumsmaskottchen, Max Historicus.

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