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Hammerherrenmuseum Lunz am See

Adresse
Amonstraße 16
3293 Lunz am See

Info-Telefon
07486 93049 (Tourismusbüro)

E-Mail
gemeindeamt@lunz.gv.at

Web
https://www.lunz.at/de/kunst-kultur...


Objektbestand
6 Räume, etwa 300 ausgestellte Objekte: Gegenstände, Bekleidung, Bilder, Schriftstücke die mit der Arbeit und mit dem Leben der Hammerherren, Bauern und den Menschen im Allgemeinen in der Zeit der großen "Eisenzeit" zu tun haben.

Öffnungszeiten
Nur mit Führung zu besichtigen! Mai/Okt: Mi/Sa 10 Uhr; Juni-Sept: Di-So 10 u. 11.15 Uhr u. nV; Gruppen nVA (telefonisch)
ACHTUNG: Aufgrund von Corona können sich die Öffnungszeiten geändert haben. Bitte fragen Sie nach!

Besucherinformationen
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Besucherservice
Das Museum ist ohne Führung nicht zu begehen. Grund ist die umfassende Geschichte des Amonhauses und der ausgestellten Gegenstände, die in diesen Führungen erklärt werden. Bei größeren Gruppen sind Vorreservierungen erwünscht. Fotografieren erlaubt.

Eintrittspreise
Erwachsene EUR 4,00
Gruppen (ab 20 Pers.) EUR 3,50/Pers.
Kinder (ab 6 Jahre) EUR 2,50

Museums-Shop
Verkaufsartikel vorhanden im Museum und im Tourismusbüro

Gastronomie
Gastronomie im Ort: Landhotel Zellerhof***
Seeterrasse - Familie Krawanja
Gasthof zur Paula - Familie Neumann
Almgasthaus Rehberg - Herr Johannes Dallhammer

Ausflugsempfehlung
Lunzer Seen (Bootsfahrten auf dem smaragdgrünen Lunzer See: Familie Leichtfried), Rehberg, Maiszinken

Regionalverbund
Eisenstraße NiederösterreichNÖ Card
Verkehrsinformationen
öffentlich : Bahnhof Lunz am See
PKW : Parkplätze vorhanden

Hintergrundinformationen
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Rechtsträger
Marktgemeinde Lunz am See, 3293 Lunz am See, Amonstraße 16, Tel.: 07486 8081, E-Mail: gemeindeamt@lunz.gv.at

Sammlungsgeschichte
1884 kam ein junger Lehrer, Heinrich Paris, nach Lunz. Er war vor allem naturwissenschaftlich sehr interessiert, dehnte sein Interesse aber bald auch auf volkskundliche Themen aus. Durch seiner Verbindung mit dem Lunzer Geologen Haberfelner gewann er ein umfangreiches Wissen über alle Belange seiner Wahlheimat Lunz und seine reiche Sammeltätigkeit führte schließlich zur Gründung des Heimatmuseums. Es gelang ihm, die historischen Räume des Amonhauses, das ehemalige Rokokozimmer, den Speisesaal und das Kaiserzimmer für das Museum zu bekommen. Die Eröffnung fand im Jahr 1914 statt. Bis zu seinem Tod 1940 betreute, vergrößerte und geleitete er die Sammlung. Danach übernahm Charlotte Paris, die Schwester von Heinrich Paris stillschweigend die Leitung des Museums und sorgte für dessen Erhalt.
Das Museum war nach dem 1. Weltkrieg vom Verein ?Deutsche Heimat? unterstützt worden und ging nach 1938 in den Besitz der Gemeinde Lunz über. Der Verein ?Freunde des Lunzer Heimatmuseums? hat währenddessen seine schützende Hand darüber. Ab 1951 übertrug die Gemeinde Lunz die Leitung des Museums an Elisabeth Kraus-Kassegg, die das Museum bis 1989 leitete. Sie versuchte die Sammlung noch durch weitere Stücke zu erweitern und begab sich auf die Suche nach Gegenständen, die sie auf Dachböden, Scheunen und in alten Bauernhäusern in der Gegend zusammensuchte. Seit 1965 befindet sich das Museum im Erdgeschoß des Museums.
2013 wurde das Museum im Zuge der Umgestaltung des Tourismusbüros komplett adaptiert und thematisch neu ausgerichtet. Nun betritt man das "Reich der Schwarzen Grafen´" und staunt über ein Hammerherrenzimmer mit besonderen Schaustücken, eine Rauchküche aus dem 16. Jhdt. Und einen Raum, in dem die Eisenverarbeitung der vergangenen Zeit anschaulich gezeigt wird.

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