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Langenzersdorf Museum

Logo
Adresse
Obere Kirchengasse 23
2103 Langenzersdorf

Info-Telefon
02244 3718

E-Mail
office@lemu.at

Web
www.lemu.atwww.langenzersdorf.gv.atwww.facebook.com/LangenzersdorfMuseum


Objektbestand
Ausstellungsfläche ca. 1.500 m², derzeit ca. 500 Objekte ausgestellt:

Bildhauer Hanak - Charoux - Heidel - Buchberger - Czerny
Anton Hanak
Ausgewählte Werke des österreichischen Bildhauers Anton Hanak (1875-1934): Großplastiken, Porträts, Modelle und Entwürfe in Marmor, Bronze, Gips, Ton; Ausstellungsbereich mit Werken von Hanak-Schülern; Hanak-Archiv.
Siegfried Charoux
Präsentation des künstlerischen Nachlasses des österreichisch-britischen Bildhauers, Malers und Karikaturisten Siegfried Charoux (1896-1967): Bildhauerarbeiten und Modelle in verschiedenen Größen und Werkstoffen, Gemälde, persönliche Erinnerungsgegenstände; Charoux-Archiv.
Alois Heidel
Werke des Wotruba-Schülers Alois Heidel (1915-1990) in einem eigenen Ausstellungsraum, Skulpturengarten.
Gottfried Buchberger
Ausgewählte Arbeiten des Bildhauers, Keramikers und Grafikers Gottfried Buchberger (1909-1998); Zeitgenosse, Freund und Weggefährte von Siegfried Charoux.
Alfred Czerny
Ausgewählte Arbeiten des Bildhauers, Zeichners und Malers Alfred Czerny (1934-2013); wichtiger Vertreter der Wotruba-Schule

Ur- und Frühgeschichte
Ur- und frühgeschichtliche Funde aus der Bisamberger Region (u.a. "Bisamberger Mesolithikum", Mährisch-Ostösterreichische-Gruppe der Lengyelkultur "Typus Langenzersdorf" mit der fachgerechten Kopie der "Venus von Langenzersdorf", "Bisamberg-Oberpullendorf-Gruppe" des Epilengyel, "Langenzersdorfer kultische Hirschbestattung" der Hallstattzeit).

Ortskunde
Exponate zur Ortsgeschichte von Langenzersdorf und der Bisamberger Region.

Klablena-Keramik
Werke des in Langenzersdorf verstorbenen Keramikers Eduard Klablena (1881-1933), Vertreter der Wiener Werkstätte.

Max Brand-Tonstudio
Originales Tonstudio (MOOG-Synthesizer) des international bekannten Komponisten und Pioniers der elektronischen Musik Max Brand (1896-1980), der seine letzten Lebensjahre in Langenzersdorf verbrachte; Max Brand-Archiv.

Wechselnde Sonderausstellungen.

Öffnungszeiten
Mitte Jan-Mitte Dez: Sa/So/Fei 14-18 Uhr u. nV

Besucherinformationen
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Besucherservice
Führungen jeden 1. Sa im Monat um 16.00 Uhr und nach Voranmeldung
Museumspädagogische Programme für Schulen auf Anfrage


Eintrittspreise
Erwachsene: EUR 6,00
Ermäßigt: EUR 4,00 (Senioren, ermäßigt/laut Aushang)
Kinder und Jugendliche: EUR 3,00 (Kinder von 6 bis 14 Jahren, Schüler, Studenten, Präsenz- und Zivildiener)
Familien: EUR 12,00 (2 Erwachsene mit Kindern)
Gruppen: EUR 4,00 (ab 6 Personen, pro Person)
Frei: Kinder bis 6 Jahre, Mitglieder des Museumsvereins Langenzersdorf, ICOM-Mitglieder, Presse, NÖ-Card

Führung (Termin nach Vereinbarung):
EUR 2,00 (pro Person)

Museums-Shop
Literatur zu den im Museum vertretenen Künstlern und deren Weggefährten, Kataloge zu den aktuellen Sonderausstellungen, Souvenirs, Museums-Nougat-Taler

Gastronomie
Gasthäuser, Heurige und Café-Konditorei in der Nähe des Museums

Ausflugsempfehlung
Bisamberg, Erholungsgebiet Seeschlacht mit Naturbadeteich, Marchfeldkanal, Donau, Stift Klosterneuburg, Burg Kreuzenstein, Fossilienwelt Weinviertel in Stetten

Regionalverbund
NÖ Card
Verkehrsinformationen
öffentlich : Schnellbahn S3 (Bahnhof Langenzersdorf), Bus 232 (Langenzersdorf Hauptplatz)
PKW : ab Wien: A22, Ausfahrt Strebersdorf bzw. Korneuburg-Ost
Parkplätze vorhanden

Hintergrundinformationen
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Rechtsträger
Marktgemeinde Langenzersdorf, 2103 Langenzersdorf, Hauptplatz 10, Tel. 02244 2308, Fax: 02244 2308 24

Museumsverein
Museumsverein Langenzersdorf, ZVR-Zahl: 234493112

Sammlungsgeschichte
Die zahlreichen bedeutenden urgeschichtlichen Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit vom Bisamberg (Burleiten), die großteils in den 1950er-Jahren ausgegraben wurden, zählen neben orts- und volkskundlichen Objekten zum Grundstock des Heimatmuseums, das ab 1960 im ehemaligen Gemeindeamt (heute Post) am Hauptplatz eingerichtet war. Darüber hinaus setzte sich der 1955 gegründete Museumsverein Langenzersdorf das Ziel, den österreichischen Bildhauer Anton Hanak (1875-1934), der über 20 Jahre in Langenzersdorf gelebt hatte, besonders zu würdigen. Anlässlich seines Todestages gab es 1963/64 eine kleine Ausstellung in der Hauptschule. Dies und der Erwerb eines Teils des künstlerischen Nachlasses durch das Land Niederösterreich führten zum Plan einer Anton Hanak gewidmeten Außenstelle des Niederösterreichischen Landesmuseums. Die ehemalige Abfüllhalle des Champagnerkellers in der Oberen Kirchengasse wurde zu einem Museum umgebaut. Das Hanak-Museum wurde am 6. Juni 1970 eröffnet und blieb bis 2002 Außenstelle des Niederösterreichischen Landesmuseums. Seitdem wurde es von der Marktgemeinde Langenzersdorf in Kooperation mit dem Land Niederösterreich im Eigenbetrieb geführt.
Da die Räume des Heimatmuseums im Gemeindeamt bald zu klein geworden waren, übersiedelte die Sammlung in den Gebäudekomplex des Hanak-Museums, wo es am 16. Mai 1981 wiedereröffnet wurde.
Nach dem Tod des Bildhauers Siegfried Charoux (1896-1967), der nach seiner Wiener Zeit von 1935-1967 in London lebte und wirkte, war seine Witwe Margarethe auf der Suche nach einem geeigneten Ort für den umfangreichen künstlerischen Nachlass. Dabei wurde sie auf das Hanak-Museum aufmerksam gemacht. Sie empfand es als Vorbild, stellte das Geld für die Erweiterung zur Verfügung und übereignete der Marktgemeinde Langenzersdorf den kompletten Charoux-Nachlass. Das Charoux-Museum wurde am 12. Juni 1982 eröffnet.
1988 wurde ein Zubau eröffnet, der die Werke des Wotruba-Schülers Alois Heidel (1915-1990) beherbergt. Unter persönlicher Beteiligung von Alois Heidel wurde ein Skulpturengarten mit seinen Arbeiten angelegt.
Der international bekannte Komponist Max Brand (1896-1980) verbrachte seine letzten Lebensjahre (1975-1980) in Langenzersdorf. Seit dem 15. April 1989 ist sein Tonstudio im Museum authentisch aufgestellt.
Am 17. Mai 2014 erfolgte nach umfassender Sanierung die Neueröffnung des Museumskomplexes unter der Bezeichnung LANGENZERSDORF MUSEUM. Am 3. Oktober 2015 wurde der neu aufgestellte Bereich der Urgeschichte und der Ortskunde eröffnet.

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